
Kompass der Verdammnis
Original Lyrics
Ankerkette [Strophe 1] In den Tiefen, kalt und schwer, Liegt die Kette, rostet leer. Einst ein Halt, aus Stahl gefasst, Trägt nun Stille, die verblasst. Worte stark, aus Herz und Hand, Wurzeln tief im Vaterland. Doch der Wind, er dreht sich still, Vergessen was die Wahrheit will. [Refrain] Ankerkette, brich entzwei, Halt war stark, doch jetzt vorbei. Werte bluten, Ideen tot, Im Strom der Zeit, das kalte Boot. Ankerkette, sink hinab, Kein Grund mehr hier, nur leeres Grab. [Strophe 2] Fackeln brannten, stolz und klar, Pflicht und Mut, was gestern war. Treue sprach aus jedem Stein, Nun zerfrisst die Gier das Sein. Hände, die den Boden pflügten, Lieder, die die Seele wiegten. Fortgespült im grauen Fluss, Wo ist der Kern, der bleiben muss? [Refrain] Ankerkette, brich entzwei, Halt war stark, doch jetzt vorbei. Werte bluten, Ideen tot, Im Strom der Zeit, das kalte Boot. Ankerkette, sink hinab, Kein Grund mehr hier, nur leeres Grab. [Bridge] Stahl zerfrisst, die Zeit zerreißt, Was uns hielt, im Nebel weiß. Schreie hallen, doch keiner hört, Wo das Fundament zerstört. Rückkehr ruft, doch keiner wagt, Den alten Pfad, den Sturm verzagt. [Refrain] Ankerkette, brich entzwei, Halt war stark, doch jetzt vorbei. Werte bluten, Ideen tot, Im Strom der Zeit, das kalte Boot. Ankerkette, sink hinab, Kein Grund mehr hier, nur leeres Grab. [Outro] Ankerkette, ruhe still, Die Welt dreht sich, wie sie will. Was einst war, verweht im Sand, Ein Schatten nur in uns’re Hand.Originaltext herunterladen ↓
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