[Intro – Industrielle Geräusche: Sirene, Metallklirren, Schritte] Sechs Uhr fünf – die Sirene schreit Steh auf, zwölf null eins, es ist soweit Sechs Uhr fünf – ein neuer Tag Der genauso stirbt wie der gestern war [Strophe 1] Grauer Morgen, grauer Strom Tausend Schatten, monoton Durch die Tore, Kopf gesenkt Niemand fragt, niemand denkt Stempeluhr frisst deine Zeit Name weg, für die Ewigkeit Links die Spinde, rechts die Pflicht Augen leer, kein Tageslicht [Refrain] Schicht-beginn – vergiss wer du bist Schicht-beginn – vergiss was du vermisst Du bist nur zum arbeiten hier. Schicht-beginn – jetzt funktionier! [Strophe 2] Hände greifen, Augen blind Jeder Tag das gleiche Ding Der Vorarbeiter brüllt und hetzt Du fragst dich: Wer hat mich hier reingesetzt? Doch die Antwort liegt zu tief Unter Müdigkeit und Schlaf Du hast selbst das Tor durchschritten Hast um diese Ketten gebeten [Refrain] Schichtbeginn – vergiss wer du bist Schichtbeginn – vergiss was du vermisst Du bist nur zum arbeiten hier. Schicht-beginn – jetzt funktionier! [Bridge – gesprochen, hallend] Willkommen in der Fabrik Hier gibt es keinen Weg zurück Du wolltest Sicherheit? Hier hast du sie. Du wolltest Ordnung? Hier herrscht Disziplin. Du wolltest Sinn? ...Den musst du draußen lassen. [Instrumentaler Aufbau] [Outro – langsamer, schwerer] Die Maschine atmet ein Du atmest aus Die Maschine atmet aus Du atmest ein Sechs Uhr fünf – die Schicht beginnt Sechzehn Uhr – falls du gewinnst Falls du durchhältst Falls du's schaffst Bis zur nächsten Nacht Und dann wieder... [Sirene – fade out] Style: Epic Industrial Metal trifft Gothic, Rohe, maschinelle Ästhetik, Harte Gitarrenriffs und Hammerschläge, mit Industrial-Beats. Beginnt schleppend, baut sich auf, Refrain treibend. Sirene als wiederkehrendes Motiv (Anfang und Ende). Bridge gesprochen im Stil einer Fabrik-Durchsage. Setzt eine düstere Stimmung.