Kompass der Verdammnis [Strophe 1] Im Frost des Nordens, wo die Wahrheit lag, Stand einst ein Stern, der zeigte uns den Tag. Doch blind vor Ehrfurcht, kalt und starr, Folgten wir zu weit, folgten wir zu hart. [Refrain] Kompass der Verdammnis, dreh dich im Kreis! Führ uns ins Dunkel, wo keiner mehr weiß! Gefangen im Alten, verlorn wir die Sicht, Der Weg ist zerstört, die Moral zerbricht! [Strophe 2] Im Ostwind flüstert ein alter Schwur, Von Ruhm und Ehre, von heiliger Spur. Doch seine Worte, einst klar und rein, Führen uns nun in den Abgrund hinein. [Strophe 3] Der Süden brennt, ein Feuermeer, Verlockt mit Wärme, doch gibt nichts her. Was einst leitete, wird jetzt zur Glut, Verzehrt die Seele, ertränkt sie in Blut. [Instrumentales Solo] [Refrain] Kompass der Verdammnis, dreh dich im Kreis! Führ uns ins Dunkel, wo keiner mehr weiß! Gefangen im Alten, verlorn wir die Sicht, Der Weg ist zerstört, die Moral zerbricht! [Strophe 4] Im Westen sinkt die Sonne ins Grab, Ein Wegweiser, der in den Schatten labt. Vertrauen blind, wir folgen dem Licht, Doch finden nur Leere, wo Hoffnung zerbricht. [Outro] Vier Winde rufen, doch keiner ist frei, Die Fesseln des Gestern zerreißen uns heut’. Was war, ist Asche, was bleibt, ist Schmerz, Der Kompass zerbrochen, ein blutendes Herz.